….Johannes Kreidler zu seiner Aktion: Ich packe 70200 andere Musikstücke in ein 33 Sekunden Sample und melde es dann alles bei der Gema an. Fantastische Aktion gegen das bestehende Urheberrecht. Er plant am 12.9.08 mit einem LKW bei der GEMA vorzufahren und die 70200 Antrags-Formulare abzugeben. Ich bin begeistert. Hier das Video:
…über den großen Aufschrei der gerade bezüglich der “Datendealer” durch die Nation geht. Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: Das Internet war mal wieder böse. Da war doch tatsächlich jemand so dreist und hat millionen Adress- und Kontodaten ohne das Mitwissen der Eigentümer für billig Geld weiterverkauft. Das virtuelle Datenschutzbüro spricht sogar von einer Eskalation des illegalen Datenhandels *palimpalim*.
In diese Sache möchte ich allerdings gerne auch hier auf das Henne-Ei-Problem hinweisen, denn wer ist jetzt als erstes Schuld: Diejenigen, die die Daten schön brav ins Netz gestellt haben oder diejenigen, die sie dann für ihre Zwecke missbraucht haben? Ha, ich weiss es: Der Staat, denn er hat für kein ausreichendes Gesetz gesorgt, welches uns vor unserer eigenen Dummheit beschützt. Aber nun ja, dass wird sich ja dann sicherlich bald ändern, dem Internet-Gott sei dank.
Anmerkung der Verfasserin: Es sei an dieser Stelle klargestellt, dass ich auf gar keinen Fall die Weitergabe privater Daten toll finde, allerdings finde ich auch, dass wir noch weit entfernt sind von einer Internet-kompetenten Nation (von Medienkompetenz wollen wir gar nicht erst anfangen).
…über den musicload Support für ihre vollkommen unzureichende Antwort auf die Frage: Warum kann ich bei Ihnen nur mit Windows und Internet Explorer Songs herungerladen? *
…über den verpassten Tatort-Anfang.
*man sagte mir, dass ich die IE-Erweiterung des Firefox benutzen könnte, was mit Linux schwer werden könnte.
…an Sebastian Küpers für seinen deutschen, wenn auch inzwischen schon 2 Jahre alten Artikel über microID.
…an den 7digital Support für die freundliche Beantwortung zu meinen Nachfragen bezüglich: Warum kann ich bei Ihnen nur über den Flash-Client, der für Windows vorgesehen ist, komplette mp3-Alben herunterladen? *
…für den großen Spass, den sie beim Anfertigen von goAnimate – Comics hat.
…an die Finsterbergencrew für das Wochendende.
* Nachdem man mich über das DRM der Downloads aufgeklärt hatte sagte man mir dass spätestens Anfang dieser Woche ein Link für komplette Alben als .zip zur Verfügung gestellt wird. Bin gespannt…
Am Sonntag wurde vom israelischen Kabinett einem Gesetzentwurf zur Einrichtung einer Datenbank mit biometrischen Daten ALLER Bürger verabschiedet. Die Begründung dafür:
Fälschungsicherheit gewährleisten
Vorbeugung illegaler Immigrationen
Vorbeugung von kriminellen Vergehen, die die Staatsicherheit gefährden
Biometrische Datenbanken sind unter anderem auch im Kuwait, Jemen und Pakistan. In diesen Ländern wundert einen das vielleicht noch nicht einmal sonderlich. Und jeder wird sich denken: Bei uns wird das schon nicht passieren. Da gebe ich allerdings zu bedenken, dass auch hier wieder DAS Argument die nationale Sicherheit ist. Und dieses hat bisher auch bei UNS immer gezogen….
Nach einem Heise – Bericht von letztem Dezember planen allerdings auch die USA die weltweit größte biometrische Datenbank. Nicht zu vergessen in diesem Zusammenhang ist, dass auch in England schon seit Jahren Gendaten gesammelt werden. Aber: Alles für den Schutz der Bevölkerung natürlich.
Und da wir Deutschen ja immer ungern hinten anstehen kann es wohl auch hier nicht mehr lange dauern, bis unser guter Herr Schäuble mehr Gewicht in die Diskussion legt…
Auch das Linuxmagazin hat eine Möglichkeit zur Umgehung der Internetzensur in China vorgestellt. Dabei wird auf eine Open – Source – Software zurückgegriffen: openVPN
Aber eine Möglichkeit, die sowohl für Windows, Linux und den Mac zur Verfügung steht, lässt sich vielseitig einsetzen und ist von Chinas Machthabern nur schwer unter Kontrolle bringen: Openvpn. Weil die freie, kostenlose GPL-Software Mechanismen verwendet, die für viele Unternehmen in China überlebenswichtig sind, dürfte es dem Land schwer fallen, hier einen Hebel vorzuschieben. Der Benutzer verwendet seinen eigenen Server, braucht diesen nicht mit anderen Usern zu teilen und ist vollständig auf der sicheren Seite.
Eine detaillierte Erklärung über die Funktionsweise findet Ihr beim Linux – Magazin Online
Dass das Internet und vor allem virtuelle Welten böse sind ist ja seit den Abgründen, die sich mit Second Life und den Pornografie – Vorwürfen aufgetan haben kein Geheimnis mehr. Als einer der größten Mißbrauchfaktoren gilt dabei die Anonymität, die ein jeder Nutzer von virtuellen Welten genießt. Jeder kann unter einer frei erfundenen Identität tun und lassen was er will und damit auch seinen kriminelle Energien freien lauf lassen.
Diese Tatsache nutzen wohl, nach neuesten Erkenntnissen des EU-Koordinator Gilles de Kerchove für Terrorismusbekämpfung, auch Taliban und Co und zwar in Form von Geldwäsche. So bieten die elektronische Zahlungsmethoden eine gute Möglichkeit anonym und völlig unbeobachtet Geldtransaktionen zwischen virtueller und realer Welt zu vollziehen.
Dies bietet den Behörden, wie schon so häufig einen guten Vorwand geschützte und sensible Daten “zur Terrorbekämpfung” einzusehen und zu überprüfen. Sprich: Wie auch schon bei so mancher Anti-Terror-Maßnahme wird es also auch hier in Zukunft dem gemeinen User, Surfer und PC – Besitzer an seine Daten gehen, vielmehr an sein gemütliches anonymes Leben.
Wie heißt es doch so schön: Schöne neue Internetwelt.
Der CCC reagiert auf die doch massiven Internet – Zensur – Maßnahmen der chinesischen Regierung während der olympischen Spiele. Der Club bietet auf seiner Seite einige Möglichkeiten an, die “Mauer” zu durchbrechen. Zum einen beschreiben sie auf ihren Seiten Umgehungsmaßnahmen und bieten auch für den Zeitraum der Spiele ihren Freedom Stick zum Gebrauch an.
Die Möglichkeit, 3d – Welten bisher einzig und allein über den Browser zu erreichen hält sich derweil noch in Grenzen. Um in ausgereifte, immersive 3d – Welten wie SecondLife einzutauchen benötigt man stehts einen Desktop – Client. Dies liegt zum einen an der begrenzten Performance einer Browser – Applikation und zum andern an fehlenden Standards zur Integration des 3d in einen 2d – Browser.
In einem Techcrunch – Interview spricht Philip Rosedale, Gründer von Linden – Lab (SecondLife) über die Möglichkeiten zur Lösung dieses “Zugänglichkeitsproblems”. Rosedale kommentiert darin zum einen die Schwierigkeiten bei der Entwicklung eines offenen Standards für immersive 3d – Welten. Zum anderen geht es um die Möglichkeiten der Vernetzung der 3d – Welt mit der 2d – Welt:
Die Entwicklung eines Standards für 3d im Web wäre durchaus ein großer Schritt in die Richtung eines immersiven, virtuellen Webs. Sicherlich geht bis dahin, wie auch Rosedale ankündigt, noch eine Menge Zeit ins Land, aber es ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung
Gleich drei Dinge auf einmal? Das geht nun wirklich nicht? Und wie..nach monatelangem warten ist es heute endlich vollbracht: Internet, ein neues wunderhübsches Thinkpad und beides zusammen auch noch unter Linux. Hipp Hipp Hura.
Witzig ist, dass alles reibungslos geklappt hat, nur Telefon anschließen und freischalten war nicht drin. Aber man kann ja auch nicht alles haben.
Kurz zu den Thinkpad – Skeptikern: Bisher keinerlei Probleme mit irgendwas (wenn man mal von dem vorinstalliertem Vista absieht). Das einzige Zugeständnis, was ich machen würde, ist wohl die Größe und das Gewicht von dem Teil…schon nicht gerade klein…aber wie gesagt: man kann ja auch nicht alles haben